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Artikel mit ‘Wissenschaftszentrum Berlin WZB’ getagged

Soziale Netzwerke von Engagierten und Nicht-Engagierten

Donnerstag, 05. Dezember 2013

Emme­rich, Johan­nes, 2013:
Sozia­le Netz­wer­ke von Enga­gier­ten und Nicht-Enga­gier­ten.
Ber­lin, Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung (= WZBrief Zivi­l­Enga­ge­ment; 9)

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Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters für Heike Solga: Armut ist nicht zuerst aber auch Bildungsarmut

Donnerstag, 14. November 2013
Heike Solga

Foto: David Aus­ser­ho­fer

Prof. Dr. Hei­ke Sol­ga, Direk­to­rin der Abtei­lung Aus­bil­dung und Arbeits­markt am Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin für Sozi­al­for­schung, hat den mit 40.000 Euro zur For­schungs­för­de­rung dotier­ten Wis­sen­schafts­preis 2013 des Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters von Ber­lin erhal­ten. Die Fra­ge nach der Ent­ste­hung und Ver­fes­ti­gung sozia­ler Ungleich­heit, aber auch der bil­dungs- und arbeits­markt­po­li­ti­schen Gegen­maß­nah­men ste­he im Mit­tel­punkt ihrer wis­sen­schaft­li­chen Arbei­ten, teilt die Senats­kanz­lei mit.

In einer ihrer jün­ge­ren Arbei­ten kommt sie in einem Län­der­ver­gleich zu dem Schluß, dass der Bei­trag von Bil­dung zur Min­de­rung von Ungleich­hei­ten nicht über­schätzt und eine in­ves­ti­ve Sozi­al­po­li­tik nicht auf Bil­dungs­för­de­rung beschränkt wer­den dür­fe:

Eine direk­te Umver­tei­lung redu­ziert deut­lich stär­ker als Bil­dung die Armut in ent­wickel­ten Gesell­schaf­ten. Gleich­wohl hat auch die Ver­rin­ge­rung (mehr …)

Viel Bewegung — Wenig Protest- und Bewegungsforschung

Sonntag, 26. Mai 2013

Viel Bewe­gung ‐ Wenig For­schung?
Auf­takt­kon­fe­renz des Insti­tuts für Pro­test- und Bewe­gungs­for­schung

Anläss­lich der Grün­dung des Insti­tuts für Pro­test- und Bewe­gungs­for­schung lädt der Ver­ein für Pro­test- und Bewe­gungs­for­schung in Zusam­men­ar­beit mit der Buch­rei­he „Bür­ger­ge­sell­schaft und Demo­kra­tie“, dem Wis­sen­schafts­zen­trum Ber­lin und der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin zu einer zwei­tä­gi­gen Bestands­auf­nah­me und Po­si­ti­ons­be­stim­mung nach Ber­lin:

Pro­tes­te und sozia­le Bewe­gun­gen sind trei­ben­de Kräf­te gesell­schaft­li­cher Ver­än­de­rung. Sie bestim­men immer wie­der die Schlag­zei­len, beein­flus­sen Ent­schei­dun­gen und ver­än­dern den Blick auf die Welt. Obwohl Poli­tik “von unten” so wirk­mäch­tig ist, bleibt die wis­sen­schaft­lli­che Ana­ly­se ihrer Ent­ste­hung, Ent­wick­lung und Wir­kung unter­ent­wi­ckelt. … Wel­che Rol­le kann For­schung in der gesell­schaft­li­chen (mehr …)

Subsidiarität in einer sich entwickelnden Zivilgesellschaft

Mittwoch, 15. Mai 2013

Sub­si­dia­ri­tät als Zukunfts­mo­dell.
Tagung

Weder in der Dis­kus­si­on um Enga­ge­ment­po­li­tik noch in den Dis­kur­sen um den de­mo­gra­fi­schen Wan­del, um die Eigen­ver­ant­wor­tung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, um die neue Bedeu­tung der Kom­mu­nen oder die Renais­sance der Nach­bar­schaf­ten als Orte geleb­ter Soli­da­ri­tät” spie­le das Kon­zept der Sub­si­dia­ri­tät eine beson­de­re Rol­le1, heißt es in der Ein­la­dung zur gemein­sam von der Pro­jekt­grup­pe Zivi­l­enga­ge­ment des WZB, dem Maece­na­ta Insti­tut an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin und dem Zen­trum für Zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung Freiburg/Hamburg orga­ni­sier­ten Tagung wäh­rend der 3. Ber­liner Stif­tungs­wo­che: “Dabei berüh­ren die­se The­men ele­men­tar (mehr …)

Zivilgesellschaftliche Organisationen und Lobbying

Mittwoch, 15. Mai 2013

Zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen
und Lob­by­ing.
Wan­del im Selbst­ver­ständ­nis

Vor­trag von PD Dr. Rudolf Speth1 in der WZB-Rei­he Zi­vil­en­ga­ge­ment — Theo­rie, Ge­schich­te und Per­spek­ti­ven der For­schung.

Zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen als Lob­by­grup­pen? Lan­ge war die­se For­mu­lie­rung kaum denk­bar. Lob­by­ing betrie­ben die ande­ren: Unter­neh­men, die Ver­bän­de aus der Wirt­schaft, Inter­es­sen­grup­pen, die auf ihren engen Vor­teil bedacht sind. Zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen machen sich dem eige­nen Ver­ständ­nis zufol­ge für brei­te, gemein­wohl­af­fi­ne Inter­es­sen stark, auch stell­ver­tre­tend für die Schwa­chen. Zudem ver­stan­den sich vie­le zivil­ge­sell­schaft­li­che Grup­pen als sozio­mo­ra­li­sche Basis der De­mo­kra­tie. Heu­te haben sich das Selbst­ver­ständ­nis und die Pra­xis (mehr …)

  1. Dr. Speth ver­tritt den Lehr­stuhl Poli­ti­sches Sys­tem der BRD/Staatlichkeit im Wan­del an der Uni­ver­si­tät Kas­sel und lehrt an der Uni­ver­si­tät Müns­ter im Stu­di­en­gang „Non­pro­fit-Manage­ment & Gover­nan­ce“ so­wie am Cen­trum für sozia­le Inno­va­tio­nen und Inves­ti­tio­nen (CSI) der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg.

Wie aktivierende Netzwerke den Zugang zum Engagement beeinflussen

Mittwoch, 17. April 2013

Akti­vie­ren­de Netz­wer­ke.
Wie sozia­le Bezie­hun­gen den Zugang
zum Enga­ge­ment beein­flus­sen

Vor­trag von Dr. Johan­nes Emme­rich in der WZB-Rei­he Zi­vil­en­ga­ge­ment — Theo­rie, Ge­schich­te und Per­spek­ti­ven der For­schung: Er hat in sei­ner Pro­mo­ti­on geforscht, wa­rum sich Men­schen frei­wil­lig enga­gie­ren und wo sie dies unter wel­chen Bedin­gun­gen tun1. Er ar­bei­tet heu­te an der Hoch­schu­le Han­no­ver.

Wer sich gesell­schaft­lich enga­gie­ren will, braucht zunächst Infor­ma­tio­nen über die Mög­lich­kei­ten, aktiv zu wer­den. Sol­che Infor­ma­tio­nen wer­den in den meis­ten Fäl­len über so­zi­a­le Kon­tak­te ver­mit­telt. Die For­schung ist sich einig: Je grö­ßer das per­sön­liche sozia­le Netz­werk, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, für ein En­ga­ge­ment ange­spro­chen zu wer­den. Doch wann ist ein sozia­les Netz­werk ‘groß’? (mehr …)

Mitsprache als integrationspolitisches Element

Dienstag, 02. April 2013

Mit­spra­che als inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sches Ele­ment. Deli­be­ra­ti­on mit mus­li­mi­schen Ver­ei­nen und Ver­bän­den in Ber­lin

Vor­trag von Jen­ni­fer Esch­wei­ler in der WZB-Rei­he Zi­vil­en­ga­ge­ment — Theo­rie, Ge­schich­te und Per­spek­ti­ven der For­schung. Sie arbeit gegen­wär­tig in einem In­te­gra­ti­ons­pro­jekt an Ber­li­ner Schu­len und hat zum The­ma 2012 an der Ros­kil­de Uni­ver­si­ty in Däne­mark pro­mo­viert1.

Mus­li­me wer­den im öffent­li­chen Dis­kurs oft als inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sches Pro­blem dar­ge­stellt. Dabei wur­de Inte­gra­ti­ons­po­li­tik jahr­zehn­te­lang ohne Betei­li­gung der Ziel­grup­pen for­mu­liert. So konn­ten kei­ne erfolg­rei­chen Stra­te­gi­en für die ge­sell­schaft­li­che Ein­bin­dung von Min­der­hei­ten ent­wi­ckelt wer­den. Außer­dem führt die man­geln­de Re­prä­sen­ta­ti­on gan­zer Bevöl­ke­rungs­seg­men­te zu einem Le­gi­ti­ma­ti­ons­de­fi­zit. Inspi­riert (mehr …)

  1. Towards Voice in the Public Sphe­re? Deli­be­ra­ti­on with Mus­lim Civil Socie­ty in Ber­lin. | Prä­sen­ta­ti­on & Abs­tract

Subsidiarität als Zukunftsmodell

Mittwoch, 20. März 2013

Sub­si­dia­ri­tät als Zukunfts­mo­dell
Tagungs­an­kün­di­gung

Spie­len das Kon­zept der Sub­si­dia­ri­tät und mit ihm ver­bun­de­ne Ansät­ze aktu­ell kei­ne Rol­le mehr? Was kann Sub­si­dia­ri­tät künf­tig leis­ten in einer Gesell­schaft, die ge­kenn­zeich­net ist durch demo­gra­fi­schen Wan­del, sich ver­än­dern­de Staat­lich­keit und sich ent­wi­ckeln­de Zi­vil­ge­sell­schaft? Die Tagung beschäf­tigt sich mit der Fra­ge, ob und mit wel­chen Fol­gen das Kon­zept der Sub­si­dia­ri­tät rekon­zep­tio­na­li­siert wer­den könn­te.

Ort: WZB, Reich­piet­schu­fer 50, 10785 Ber­lin, Raum A 300 (mehr …)

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